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Samstag, 23. Januar 2010 um 08:05 Uhr |
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FDP und CSU sacken Parteispenden ein - und Hoteliers Steuersenkungen. Nach den jetzt bekannt gewordenen Millionenspenden scheint die deutsche Regierungspolitik käuflich zu sein. Das wollen sich Atomgegner zu Nutze machen: Mit Parteispenden für den Atomausstieg – und einer gehörigen Portion Ironie.
Klar, dass es dabei nicht um einen echten Aufruf zur Parteispende gehen soll. Eine satirische Email mit der Andeutung einer möglichen Spende können Sie dennoch an FDP-Chef Guido Westerwelle und CSU-Chef Horst Seehofer schicken – und den Herren vielleicht etwas zu Denken geben in den bereits angelaufenen Gesprächen zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten.
Das könnte zum Beispiel so aussehen:
Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle, sehr geehrter Herr Seehofer,
in den Koalitionsverhandlungen haben FDP und CSU eine Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels in Höhe von 1,1 Milliarden Euro durchgesetzt. Und im Jahr vor der Bundestagswahl hat ein Hotelier, verdeckt und über seine Firmen, über eine Million Euro an die FDP und 820.000 Euro an die CSU gespendet. So ein Zufall. Nie käme ich auf die Idee, Ihre Parteien könnten käuflich sein.
Gleichwohl möchte ich Sie um etwas bitten: Halten Sie am Atomausstieg fest! Sorgen Sie dafür, dass in den nächsten vier Jahren die sieben ältesten Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel abgeschaltet werden. Eventuell würde ich dann in Erwägung ziehen, Ihren Parteien jeweils fünf Euro zu spenden - natürlich rein zufällig.

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