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Opfer des bereits eingesetzten Klimawandels haben währen der Klimakonferenz in Bangkok ein so genanntes Klimatribunal abgehalten. Betroffene aus Bangladesch, Indonesien, Nepal, den Philippinen und Thailand waren in die Thai-Hauptstadt gekommen, um als Zeugen der Anklage des 'Asian People's Climate Tribunal' aufzutreten.
Beispielsweise Pablo Rosales, ein philippinischer Fischer, der vor den Zuhörern
des Klimatribunals von den existenziellen Schwierigkeiten
seines Berufsstands berichtete. "Unsere Gemeinde leidet sehr unter dem steigenden
Meeresspiegel", berichtete der 50-Jährige. "Wir haben weniger Fische in
den Netzen, und unser Trinkwasser wird immer salziger." Millionen Arme in Asien würden immer häufiger zu Opfern von Taifunen,
Überschwemmungen und Schlammlawinen. Shorbanu Kathun aus Bangladesch klagte vor rund 500 in einer
Hotellobby versammelten Zuschauern: "Wir haben weder etwas zu Essen
noch sauberes Wasser." Ihr Küstendorf war im Mai vom Zyclon 'Aila' völlig zerstört worden.
"Es ist wichtig, wenn Betroffene wie Khatun und Rosales öffentlich über
ihr Schicksal berichten, damit sich die laufenden Klimagespräche auch
daran orientieren", sagte Shailendra Yashwant, der in der
südasiatischen 'Greenpeace'-Vertretung die Kampagne leitet. "Im
derzeitigen Verhandlungsrahmen ist nämlich kein Platz für solche
Stimmen. Dort kommen nur die Bürokraten zu Wort". Bis zur Klimakonferenz in Kopenhagen sollen weitere Tribunale folgen.
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