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Spektakuläre Luftbildaufnahmen in den Bonner Rheinauen: Mehr als 1.000 Aktivisten wollen am Samstag das "weltgrößte menschliche Ausrufezeichen" bilden. Das "human art" Event des Künstlers John Quigley soll ein Signal setzen für die UN-Verhandlungen um ein neues Klimaabkommen, die derzeit in Bonn weitergeführt werden.
Die Aktion steht unter dem Motto tcktcktck, einer globalen Klimakampagne junger Klimaaktivisten, NGOs, kirchlicher Gruppen, Gewerkschaften und Einzelpersonen. Menschen aus Bonn und Umgebung sind eingeladen beim Aktionskunstwerk mitzumachen. Anschließend wird es vor dem Tagungsort der UN-Klimakonferenz eine Kundgebung geben, die sich direkt an die Delegierten richtet.
Ein Beispiel für "human art" zeigt Ihnen Künstler John Quigley mit einem Klick aufs Bild
Im Dezember will die Staatengemeinschaft in Kopenhagen ein Klimaabkommen im Anschluss an das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll beschließen. Derzeit diskutieren in Bonn etwa 4.000 Delegierte, Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter sowie Umweltorganisationen. Flankiert von Protestaktionen , die von den Industrieländern ambitionierte Reduktionsziele und finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel fordern.
Das menschliche Ausrufezeichen ist Teil des Aktionstags „Development and Climate Day" in Bonn, an dem es auch einen Kongress und ein internationales Filmfestival geben wird. Der Fokus bei der von Germanwatch, Brot für die Welt und zahlreichen anderen Organisationen ausgerichteten Veranstaltung liegt auf den vom Klimawandel besonders betroffenen Menschen und Ländern. Eingeladene Referenten sind under anderem der renommierte Klimawissenschaftler Martin Parry (ehemaliger Vize-Vorsitzender der 2. Arbeitsgruppe des UN-Klimarates IPCC), der Generalsekretär des Pazifischen Rats der Kirche Fei Tevi oder der ehemalige Vorsitzende des Adaptaion Fund Boards Richard Muyungi.
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