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Montag, 08. Juni 2009 um 12:45 Uhr |
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Die Zahl der von Naturkatastrophen direkt betroffenen Menschen sei im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen. Durchschnittszahlen können zwar individuelles Leid nicht erfassbar machen. Aber sie geben einen Überblick über das Grauen: Im Schnitt wurden 211 Millionen Menschen jedes Jahr heimgesucht. Diese Zahlen wurden heute auf der Klimakonferenz in Bonn vorgestellt. "Die humanitären Herausforderungen durch den Klimawandel sind immens", sagte der UN-Koordinator für humanitäre Aufgaben, John Holmes.
Hochwasser, Dürren oder Stürme - allein im Jahr 2008 seien durch Naturkatastrophen als Klima-Folgen rund 20 Millionen Menschen obdachlos geworden und aus ihren Heimatregionen geflüchtet. 18 Umwelt- und Entwicklungs-Organisationen, darunter auch UN-Einrichtungen, forderten am Montag, dass diese humanitären Dimensionen im neuen Klima-Abkommen berücksichtigt werden muss.
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