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Donnerstag, 24. Mai 2007 um 12:31 Uhr |
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Die Regelung orientiert sich am deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) und soll im Juli in Kraft treten. Ziel des Gesetzes ist es, den
Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch von zwei auf
zehn Prozent bis zum Jahr 2010 zu erhöhen. Dank der hervorragenden
Windverhältnisse in den Küstenregionen und der hohen Sonneneinstrahlung
baut Marokko vor allem auf Wind- und Solarenergie. Langfristig will das
Land Strom nach Europa exportieren.
Marokkos ehrgeizige Ausbauziele sind eine Chance für die
deutsche Erneuerbare-Energien-Industrie. Bereits im Jahr 2006 haben
deutsche Anlagenhersteller und Zulieferer durch Lieferungen ins Ausland
einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dieser Betrag
wird nach Branchenschätzungen bis 2012 auf knapp 16 Milliarden steigen.
"Deutsche Unternehmen verdanken ihre weltweite Technologieführerschaft
der gesetzlichen Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der
Export Erneuerbarer-Energie-Technik sichert inzwischen tausende
Arbeitsplätze in Deutschland", betonte Milan Nitzschke, Geschäftsführer
des Bundesverbands Erneuerbare Energie.
Marokko bietet ausländischen Unternehmen mit der geplanten
Förderung Erneuerbarer Energien neue Investitions- und
Kooperationsmöglichkeiten. Bereits im Frühjahr 2006 haben etwa 50
interessierte Firmen aus Deutschland an einer Konferenz in Rabat
teilgenommen. In der Folge unterstützen deutsche Unternehmen und
Forschungsinstitute Marokko beim Ausbau Erneuerbarer Energien mit dem
notwendigen technologischen Know-how.
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