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G-8-Bischöfe machen G-8-Staatschefs Dampf Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. Juni 2009 um 09:01 Uhr

Die G-8-Staaten sollten ihren Kampf gegen die Armut und den globalen Klimawandel verstärken. Dazu haben die Bischofskonferenzen aus den G-8-Ländern in einem gemeinsamen Brief an die Teilnehmer des bevorstehenden G-8-Gipfels im italienischen L´Aquila aufgerufen. In ihrem Schreiben an die Staats- und Regierungschefs betonen die Bischöfe: „Der Schutz der Armen und der Schutz unseres Planeten … bilden eine moralische Priorität für alle Menschen dieser Welt.“ Daher gelte es Mechanismen und Technologien zu schaffen, die den globalen Klimawandel abschwächen. Ebenso müssten arme Menschen und Entwicklungsländer bei der Anpassung an die negativen Auswirkungen besser unterstützt werden.

Die aktuelle Wirtschaftskrise betreffe vor allem die armen Länder, die am wenigsten dazu beigetragen hätten. Deshalb müssten die Politiker „ihrer Verantwortung gerecht werden und den Dialog mit anderen Wirtschaftsmächten … fördern“, um zukünftige Wirtschaftskrisen zu verhindern.

 Die katholischen Bischöfe fordern zum Erreichen der Milleniumsziele, dass die „Verpflichtung zur Erhöhung der Entwicklungshilfe" erfüllt werden müsse. Dies erfordere intensivere Partnerschaften mit Entwicklungsländern. Außerdem sollten Maßnahmen zur Friedenssicherung verstärkt werden.

Den Wortlaut des Briefes erhalten Sie hier als PDF.

 

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